Toleranz in Hohenstein


Plakat zu Veranstaltung

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Einen sehr informativen und unterhaltsamen Abend hatten die rund 40 Gäste der SPD Hohenstein am vergangenen Mittwoch, den 16.November 2011, als man sich zum »Internationalen Tag der Toleranz« traf. Dieser »Welttag der UNESCO« sollte uns alle an etwas mehr Toleranz unseren Mitmenschen gegenüber erinnern und Anlass sein den eigenen Wissensstand darum zu erneuern und zu überprüfen.

Die SPD hat mit diesem Datum den etwas besonderen Tag zum ersten Mal in Hohenstein begangen. „Wir haben uns im ‘Arbeitskreis Soziales und Demografie’ über das Thema ‘Toleranz im Allgemeinen und in Hohenstein’ unterhalten und dabei die Idee zur Tat heranwachsen lassen, hierzu einen Themenabend anzubieten. Da bietet sich natürlich der jährlich wiederkehrende ‘Internationale Tag der Toleranz’ geradezu zwingend an“, erklärte Daniel Bauer in seinen einleitenden Worten nachdem die Werkstufen-Band der Lindenschule ihr Debüt zum Auftakt der Veranstaltung gegeben hatte.

Herr Holl, Schulleiter der örtlichen Lindenschule, erklärte in einem Vortrag die Arbeit der Lindenschule und wies auf viele Besonderheiten des Unterrichtes von Menschen mit Beeinträchtigungen hin (besuchen Sie hierzu auch http://www.lindenschule-breithardt.de). Frau Müller und Frau Boos, sowie Herr Schwenk, alle drei Eltern von Kindern, die in der Lindschule unterrichtet und gefördert werden, erläuterten Begebenheiten aus dem alltäglichen Leben und wie sie Toleranz empfinden. Als „hoch interessant“, empfanden es die Zuhörer. Abgerundet durch einen weiteren Auftritt der Band, wurde dieser erste Teil der Veranstaltung abgeschlossen.

Künstler Hartmann und seine Stele

In Teil zwei erzählte der Wiesbadener Künstler Karl Martin Hartmann aus seinem Leben. „Als ausgebildeter Biologe stand für mich immer das Denken vom Kopf her im Vordergrund. Heute, als Künstler weiß ich, dass man Menschen nur über den Bauch erreichen kann.“ Und genau dies ist ihm einmal mehr gelungen. Die Stele der Toleranz bildet schon heute ein Netzwerk der Toleranz- Sie beschreibt den Raum, in dem Toleranz stattfinden soll. Von Italien über Estland nach Amerika und zurück nach Deutschland findet man Stelen in verschiedenen Größen. Alleine in Wiesbaden wurden mehrere 6-Meter-Stelen aufgestellt. Die Idee wird derzeit konkret weiterverfolgt. So sind neben weiteren Stelen in Deutschland derzeit jeweils eine Stele in Israel und in Palästina geplant. Weitere Informationen findet man unter http://www.netzwerk-toleranz.de.

Die Veranstaltung wurde von allen Erschienen als sehr informativ und unterhaltsam beschrieben. Den Bericht des Aarbote finden Sie hier . Wir danken allen Beteiligten recht herzlich für Ihr Engagement und freuen uns bereits heute, Sie am 16.11.2012 wiederzusehen.

Weitere Bilder folgen.

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